Schwangerschaft Bauchschmerzen - Was tun?

Treten in der Schwangerschaft Bauchschmerzen auf, sollte dies immer ernst genommen werden.

Die Bauchschmerzen haben in den meisten Fällen eine harmlose Ursache wie zum Beispiel Darmverstimmungen auf Grund unverträglicher Speisen, besonders wenn Durchfall hinzu kommt.

Auch die Tritte des Babys im fortgeschrittenen Stadium der Schwangerschaft können eine mögliche, harmlose Ursache sein. In den ersten Wochen einer Schwangerschaft kann es zudem zu Beschwerden kommen, weil sich die Gebärmutter zusammen zieht, wenn noch nicht genügend Schwangerschaftshormone gebildet worden sind.

Leichte Schmerzen, die eher ziehend sind, sind außerdem besonders am Anfang und in der Mitte der Schwangerschaft normal, da das Bindegewebe gedehnt wird.

Da aber auch ernsthaftere Gründe für die Schmerzen vorliegen können, sollte bei Bauchschmerzen in der Schwangerschaft immer sofort ein Arzt oder eventuell sogar das Krankenhaus aufgesucht werden.

Im späteren Stadium der Schwangerschaft kann es zu Bauschmerzen kommen, wenn das Baby durch eine Querlage nicht genügend Platz in der Gebärmutter hat.

Wenn sich bei Schmerzen der Bauch zudem hart anfühlt, kann dies ein Hinweis auf vorzeitige Wehen sein. Dabei wird zwischen geburtsrelevanten Wehen und Überwehen unterschieden. Letztere haben keinerlei Auswirkungen auf den Muttermund und können die Geburt nicht einleiten. Überwehen kommen im letzten Drittel der Schwangerschaft sehr häufig vor. Sie treten in der Regel nicht häufiger als dreimal pro Stunde auf und dauern nicht länger als 45 Sekunden.

In jedem Fall aber sollte ein Arzt zu Rate gezogen werden, um vorzeitige Wehen auszuschließen. Ist das Kind noch nicht voll ausgereift können vorzeitige Wehen mitunter schwere Folgen haben und zu komplizierten Frühgeburten führen.

Wenn während der Schwangerschaft Bauchschmerzen auftreten und der Geburtstermin noch in weiter Ferne liegt, ist es also wichtig schnell zu handeln und möglichst sofort einen Arzt aufzusuchen um die Ursache eindeutig festzustellen und um das Wohl des Kindes nicht zu gefährden.

Eine Fehlgeburt schließlich geht fast immer mit starken Unterleibsschmerzen einher, in der Regel begleitet von mehr oder weniger starken Blutungen.


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