Cluster-Kopfschmerzen

Cluster-Kopfschmerzen kommt von "Cluster", stammt aus dem Englischen und bedeutet Büschel, Haufen, Gruppe oder Schwarm. Der Name sagt aus, dass die Attacken meist während bestimmten Zeiten gehäuft auftreten.

Bis zu achtmal täglich kann sich der Clusterkopfschmerz melden. Die Kopfschmerzphasen dauern zwischen einer Woche und einem Jahr, meistens aber vier bis zwölf Wochen.
Die Kopfschmerzen sind äußerst heftig. Es gibt verschiedene Erscheinungsformen:
- episodischer Cluster-Kopfschmerz
- primärer chronischer Cluster-Kopfschmerz
- sekundärer chronischer Cluster-Kopfschmerz
- Cluster-Migräne

Cluster-Kopfschmerzen Ursachen

Es werden zwar verschiedene Hypothesen diskutiert, aber die Ursachen sind noch nicht bekannt.

Cluster-Kopfschmerzen Auslöser (Triggerfaktoren)
- Alkohol
- Entspannung
- Aufenthalt in großen Höhen
- Flimmer- oder Flackerlicht
- körperliche Anstrengung
- Stress

Cluster-Kopfschmerzen Symptome
Der äußerst heftige Schmerz tritt einseitig im Bereich von Auge und Schläfe auf. Nur selten wechselt er die Seiten. Eine oder mehrere Beschwerden können noch auftreten:
- tränendes oder gerötetes Auge
- stark laufende oder verstopfte Nase
- Schwitzen an Stirn und Gesicht
- herabhängendes oder geschwollenes Augenlid
- selten: Übelkeit, Erbrechen, Licht- und Lärmempfindlichkeit
- Patienten verspüren einen ausgeprägten Bewegungsdrang

Cluster-Kopfschmerzen Diagnose

Der Arzt stellt die Diagnose aufgrund des Patientengesprächs und der klinisch-neurologischen Untersuchung.
Um andere Ursachen auszuschließen (z.B. Tumore), werden auch die Computertomographie (CCT) und die Kernspintomographie (MRT/MRI) eingesetzt.

Cluster-Kopfschmerzen vorbeugen

Die Empfehlungen der Schweizerischen Kopfwehgesellschaft:
- Langzeitbehandlung nur mit einem Neurologen
- Verapamil (Tagesdosis 240 - 600 mg)
- bei Therapieresistenz: Lithium-Therapie (Achtung: nur zusammen mit einem Spezialisten! Vergiftungsrisiko!)
- Pizotifen
- Prednison/Kortison

Cluster-Kopfschmerzen Therapie
Cluster-Kopfschmerzen sind nicht heilbar, aber es ist eine wirksame Behandlung möglich. Sie gehört in die Hände eines erfahrenen Arztes, da verschreibungspflichtige Medikamente zum Einsatz gelangen.
Akut-Behandlung:
- Inhalieren von reinem Sauerstoff
- Sumatriptan: Spritze oder Nasenspray
- Ergotamin-Wirkstoff: Dihydroergotamin




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